Camping Packliste

Camping Packliste

© Scott Goodwill
© Scott Goodwill
© Scott Goodwill

Inhaltsverzeichnis

Schon als Kind bei den Pfadfindern oder im Ferienlager im Sommer wurden die Campingplätze unsicher gemacht. Abenteuer-Feeling pur und die Nähe zur Natur machen diese Art des Reisens zu einem ganz besonderen Erlebnis. Du möchtest deinen nächsten Urlaub wieder (oder das erste Mal) im Freien verbringen? Dann schnapp dir ein Zelt und unsere umfangreiche Packliste, und los geht das Abenteuer!

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Das brauchst du unbedingt zum Campen

Je nachdem, für welche Art des Campings du dich entschieden hast (Vor- und Nachteile der jeweiligen Arten findest du etwas weiter unten), wird sich deine Ausrüstung etwas unterscheiden. Für alle Wohnmobil- oder Camper-Enthusiasten haben wir eine umfangreiche Wohnmobil-Packliste zusammengestellt, die perfekt auf die Ausstattung dieser Fahrzeuge abgestimmt ist. Nachfolgend findest du eine Packliste, die dir insbesondere beim Zelten eine gute Hilfe beim Packen sein wird.

Rucksack & Taschen

  • Dry Bag / wasserdichter Packsack
  • Packwürfel
  • Rucksack-Regenhülle
  • Schutzhülle für elektronische Geräte
  • Kulturbeutel (am besten mit Haken zum Aufhängen)
  • Handtasche / Tagesrucksack / Umhängetasche
  • Trekkingrucksack
  • Sport- / Badetasche

Kleidung & Schuhe

  • Unterhosen
  • BHs
  • Sport-BH
  • Socken (lang, kurz)
  • Schlafanzug / Schlafhose + Schlafshirt
  • Bikini / Badeanzug / Badehose
  • Regenschutz (Jacke, Hose, Cape)
  • Multifunktionstuch
  • Funktionshose (lang, kurz)
  • Funktionsshirt (lang, kurz)
  • Sweatshirt / Pullover (Empfehlung: mit Kapuze)
  • Sport- / Jogginghose / Leggings
  • T-Shirts / Tops
  • leichter Gürtel
  • Flip Flops (zum Baden und für die Dusche am Campingplatz)
  • Sneaker / Sportschuhe
  • Sandalen
  • Trekkingschuhe / Wanderschuhe
  • Sonnenhut / Kappe
  • Sonnenbrille
  • UV-Shirt
  • Fleece-Jacke
  • Warme Jacke / Schal / Mütze für kühlere Abende / Nächte

Hygiene

  • Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnseide
  • Seife (statt Duschgel)
  • Shampoo, Conditioner (zu empfehlen sind feste Alternativen)
  • Haarbürste / Kamm
  • Haargummis
  • Fön
  • Deo
  • Creme, Hautpflege
  • Sonnenschutz (auch für die Lippen)
  • Rasierer
  • Insektenschutz
  • Desinfektionsmittel
  • Nagelknipser + Feile
  • Pinzette
  • Wattestäbchen
  • Taschentücher
  • Damenhygiene (Tampons, Binden, Menstruationstasse)
  • ggf. Makeup + Abschmink-Utensilien
  • Microfleece-Handtücher als Handtuch und Duschtuch (trocknen schnell)
  • Toilettenpapier (man weiß ja nie)
  • Verhütungsmittel

Unterhaltung

  • Bücher / Zeitschriften / eBook-Reader
  • Kopfhörer
  • Kartenspiele / Gesellschaftsspiele
  • Musikanlage / Bluetooth-Boxen
  • Notizbuch + Stifte
  • Badezubehör

Technische Ausstattung

  • Smartphone inkl. Ladekabel
  • Kamera + Speicherkarten (wenn dir die Qualität von Handyfotos nicht reicht)
  • Kopfhörer
  • Strom-Adapter
  • Solarladegerät
  • Powerbank

Geld & Dokumente

  • Reisepass (und ggf. Personalausweis)
  • eCard oder andere Krankenversicherungskarte
  • etwas Bargeld
  • EC-Karte und Kreditkarte
  • Impf-/Allergieausweis
  • Notrufnummern
  • ggf. Flug- / Bahn- / Schiff-Ticket
  • ggf. Buchungsunterlagen für den Stellplatz

Zelten & Schlafen

  • Zelt inkl. Abspannseile, Heringe etc.
  • Vorzelt
  • Zeltunterlage
  • Zusätzliche Abspannhaken & Heringe
  • Isomatte
  • Schlafsack
  • Schlafsack-Inlet
  • Camping-Kissen
  • Campingstühle & -tische
  • Licht / Laterne
  • Stirnlampe / Taschenlampe inkl. Batterien
  • Picknickdecke
  • Grill inkl. Zubehör (beachte, ob dies auf deinem Campingplatz erlaubt ist)

Medikamente & Apotheke

Eine umfangreiche Reiseapotheken Checkliste kannst du dir in jedem Fall in Ruhe ansehen und den ein oder anderen Tipp daraus je nach eigenem Sicherheitsbedürfnis übernehmen. Fürs Zelten haben wir dir eine Basic-Variante daraus zusammengestellt, die du auf jeden Fall dabei haben solltest:

  • Erste-Hilfe-Set
  • Fieberthermometer
  • Insektenschutz
  • Insektenstich-Gel
  • Wund- & Heilsalbe
  • Schmerzmittel
  • Durchfalltabletten
  • Persönliche Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen (z. B. die Pille)

Nice to have

  • Kerzen / Teelichter (Achtung Brandgefahr!)
  • Feuerzeug / Streichhölzer
  • Vorhängeschloss
  • Insektenschutz-Kerzen
  • Hängematte
  • Feuchte Allzweckreiniger-Tücher
  • Sicherheitsnadeln
  • Kabelbinder
  • Oropax / Ohrstöpsel
  • Schlafmaske
  • Regenschirm
  • Taschenmesser
  • Wäscheleine + Klammern + Waschseife / Waschmittel
  • Handbesen + Schaufel

Kochen & Grillen

  • Spülmittel (ökologisch) + Schwamm + Spültuch
  • Geschirr, Besteck, Gläser (je 1 pro Person)
  • Campingkocher inkl. passendem Brennstoff
  • Feuerzeug
  • Kochtopf und Pfanne
  • Schneidebrett
  • Taschenmesser / Multitool
  • Kaffeekocher
  • Flaschenöffner und Korkenzieher (am besten in einem)
  • Dosenöffner
  • Kochlöffel
  • Tupperdose
  • Kühlbox inkl. Kühlakkus
  • Küchenrolle
  • Bio Müllbeutel
  • Wasserkanister
  • Trinkflasche

Faltbare Küchenutensilien:

Viele dieser Küchenutensilien gibt es als platzsparende, faltbare Variante. Je kleiner und leichter dein Gesamtgepäck, desto besser! Manche Campingplätze bieten außerdem Geschirr zum Ausleihen an. Erkundige dich am besten vorab.

Du hast ein Feuerzeug vergessen, weit und breit ist keine Menschenseele, und das einzige Essen, das du dabei hast, ist eine Packung Spaghetti, die gekocht werden will? Dieses Video zeigt dir, wie du ganz ohne Hilfsmittel Feuer machen kannst. Achtung: nicht im Wald oder anderen trockenen Gegenden entzünden – sonst droht Waldbrand-Gefahr!

Lebensmittel & Getränke

Die meisten Lebensmittel kannst du auch ganz einfach im nächstgelegenen Supermarkt kaufen. Ein paar Basics kannst du dir aber in kleinen Portionen abgepackt von Zuhause mitnehmen – wie beispielsweise Salz & Zucker. Wenn du öfter essen gehen möchtest, kannst du gewisse Dinge natürlich auch weglassen.

  • Öl zum Kochen / Braten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Gewürze
  • Konserven (Mais, Erbsen, Fertiggerichte nach Geschmack)
  • Energie- / Müsliriegel
  • Kaffee (Instant) / Tee (jeweils + Filter / Sieb)
  • Zucker
  • Müsli / Cornflakes / Haferflocken
  • Milch (pflanzlich oder H-Milch)
  • Wein
  • Trinkwasser
  • Snacks (Chips, Kekse, Gummizeug)

„Auch im Winter lässt es sich gut campen!
Ein absoluter Gamechanger ist eine Wärmeunterlage für die Matratze. Einfach an die Solar-Stromversorgung anschließen (Verbrauch ~60 Watt) und in wohliger Wärme schlummern – so sind auch -15 Grad erträglich. Bei so einer Kälte nur aufpassen, dass diverse Wasserleitungen nicht einfrieren!

Ebenfalls empfehlenswert: eine kleine Hacke einpacken, damit du dir Holz für ein kleines Feuer hacken kannst. Für den ultimativen Outdoor-Grill einfach ein Grillrost mitnehmen (du brauchst keinen ganzen Griller). Ein Loch in den Boden graben, Grillrost drauf legen und fertig!

Und last but not least: Porta Potty. Gerade bei kleineren, nicht voll ausgestatteten Camper Vans ein praktischer Retter in der Not.“

Robert Kernstock
Camping-Experte | Zu jeder Jahreszeit mit dem VW California unterwegs

Mit Kindern campen

Für Kinder ist campen ein großer Spaß, und sie werden sich noch viele Jahre später daran erinnern. Es gibt viel zu entdecken in der Natur, und im Zelt lassen sich abends lustige Schattenspiele an die Zeltwand werfen. Trotz all dem Spaß fürs Kind, erfordert das Campen mit Kindern oder Babys deutlich mehr Planung und etwas mehr Gepäck. Vom größeren Zelt über die Baby-Trinkflasche bis hin zu den Gummistiefeln für etwaige Regenpfützen. Um für alle Eventualitäten gut gewappnet zu sein, gibt es hier noch einige Add-Ons, die nicht fehlen dürfen. Viele weitere Tipps zum Thema Camping mit Kindern findest du auch im Blog von Bergzeit. 

Gut ausgestattet fürs Campen mit Kindern

  • Großes Familienzelt
  • ggf. Babybettchen und Kinderwagen
  • Großer Rucksack für Ausflüge
  • Badesachen für das Kind (Badeanzug / Badehose, Schwimmflügel, Badespielzeug)
  • Badewindeln
  • ggf. Sandspielzeug
  • Spielzeug
  • Kuscheltier
  • Walkie-Talkie
  • Kinderpflaster
  • Kinder-Stirnlampe
  • Bademantel
  • Gummistiefel
  • Regenjacke

Wohnmobil, Camper oder Zelt?

Wenn du dich entschieden hast, einen Camping-Urlaub zu machen, hast du nun die Wahl zwischen diversen Unterkunftsmöglichkeiten. Gängig ist Camping zum Beispiel im Wohnmobil, im Camper oder im Zelt. Aber welche Art ist nun die richtige für dich? Beleuchten wir mal ein paar Vor- und Nachteile der jeweiligen Camping-Arten:

 

Zelt

Zelten ist die günstigste aller Camping-Arten. Du kannst dir entweder ein Zelt kaufen oder eines im Bekanntenkreis ausleihen. In jedem Fall wird es dich definitiv weniger kosten als jede andere Unterkunftsart. Lediglich die Miete für den Stellplatz musst du bezahlen, und selbst die ist günstiger als beim Wohnmobil oder Camper. Für Low-Budget-Urlaube ist dies also definitiv die beste Wahl. Und auch Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten: Bei wahrscheinlich keinem anderen Urlaubstyp bist du der Natur so nah wie beim Zelten.
Ein Nachteil ist allerdings, dass du dein Zelt selbst auf- und abbauen musst – auch bei schlechtem Wetter. Apropos schlechtes Wetter: Bei Regen oder sogar heftigem Unwetter bist du nicht so gut geschützt wie in einem Wohnmobil und musst deinen Urlaub im schlimmsten Fall aus Sicherheitsgründen vorzeitig beenden. Auch der Komfort ist sehr rudimentär – aber genau das kann deinen Trip auch wieder zu etwas ganz Einzigartigem machen.

 

Wohnmobil

Das Wohnmobil – eine fast schon luxuriöse Art des Campens. Es bietet Komfort und Bequemlichkeit, fast schon wie ein Mini-Hotelzimmer. Die meisten Wohnmobile haben eine kleine eingebaute Küche und manchmal sogar ein kleines Badezimmer. Es bietet Stauraum für dein Gepäck, und du musst nichts selber tragen – nur vom Haus zum Wohnmobil und wieder retour.
Die Nachteile: Ein Campingurlaub im Wohnmobil ist teurer als Zelten, aufgrund der Stellplatzgebühren und des Spritverbrauchs. Wenn du dir ein Wohnmobil ausleihst, kommen auch Mietkosten und gegebenenfalls eine Versicherung dazu. Und: Du brauchst einen Führerschein der Klasse C oder D. Hast du dich für die Variante mit dem Wohnmobil entschieden? Dann schau dir doch mal unsere Wohnmobil Packliste an.

Camper

Der Camper ist sehr ähnlich wie ein Wohnmobil. Meist sind sie aber etwas kleiner, was das Fahrzeug im Vergleich etwas wendiger macht. Du findest gegebenenfalls besser einen Parkplatz, büßt aber keinesfalls Bequemlichkeit beim Übernachten ein. Außerdem kannst du Camper normalerweise mit einem normalen PKW-Führerschein fahren.
Die Nachteile sind überschaubar: Wenn du dich ausbreiten möchtest, wird es im Camper unter Umständen etwas eng im Vergleich zu einem Wohnmobil. Für Wildcamping ist der Camper – genauso wie das Wohnmobil – riskanter, da man mehr auffällt. Hier wäre das Zelt die bessere Wahl.

© Tommy Lisbin
© Tommy Lisbin

Campen auf dem Festival

Du möchtest dich fürs Campen auf einem Festival vorbereiten? Dann haben wir eine ganz spezielle Festival Packliste für dich mit vielen praktischen Tipps & Tricks zum Essen & Trinken (inklusive ultimativen Festival-Rezept), Outfit Must-haves & Co. Schau mal rein, und wir wünschen schon mal viel Spaß beim Feiern!

Nun steht deinem Camping-Abenteuer nichts mehr im Wege. Ob du dich nun für die bequeme Variante im Wohnmobil entschieden hast oder das große Abenteuer im Zelt – mit unserer Packliste wird dein Urlaub auf alle Fälle ein großer Erfolg.

Damit du garantiert nichts vergisst, kannst du dir diese Packliste ganz einfach als PDF downloaden, ausdrucken und abhaken. Viel Vergnügen!

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